ENTSO-E Daten seit Jän 2023 · ← Zurück zur Karte
Österreichs Laufwasserkraft (Donau-, Inn- und Drau-Kette, ~5,6 GW) im Vergleich zu den Vorjahren. Verglichen wird das rollierende 30-Tage-Mittel mit dem gleichen Kalenderfenster der Vorjahre.
Gespeicherte Energie in den österreichischen Jahres- und Saisonspeichern (Kaprun, Malta, Kops, Zillertal …), Wochenwerte, nach Kalendertag übereinandergelegt. Die A72-Publikation hat 2–3 Wochen Verzug.
Tageswerte des laufenden Jahres: Laufwasser-Erzeugung, Nettoimport-Saldo und Day-Ahead-Durchschnittspreis. Fehlende Wasserkraft wird durch Importe, Pumpspeicher und Gas ersetzt — mit direkter Preiswirkung.
Einzelblock-Erzeugung (ENTSO-E A73) im rollierenden 60-Tage-Fenster gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres.
| Block | Typ | Ø MW aktuell | Ø MW Vorjahr | Δ |
|---|---|---|---|---|
| Lade Daten… | ||||
Stunden mit negativen Day-Ahead-Preisen pro Monat. Der Solarausbau (Mittags-Peak seit 2023 vervielfacht) drückt die Preise an sonnigen Tagen unter null — Erzeuger zahlen fürs Einspeisen.
Anzahl negativer Preisstunden nach Tageszeit und Jahr. Klar erkennbar: das Mittags-Solarfenster weitet sich Jahr für Jahr aus.
Die Capture Rate zeigt, welchen Anteil des Durchschnittspreises Solar/Wind tatsächlich am Markt erlösen (erzeugungsgewichteter Preis ÷ Baseload-Preis).
Theoretischer Jahreserlös eines 1 MW-Batteriespeichers (1 Zyklus/Tag, 90% Wirkungsgrad, perfekte Voraussicht): billigste Stunden laden, teuerste entladen. Die wachsende Preisspreizung durch Solar macht Speicher immer lukrativer.
Durchschnittlicher Tagesverlauf (Apr–Sep) der Residuallast (Last minus Solar & Wind) je Jahr. Je tiefer das Mittagstal, desto höher die Flexibilitätsanforderung an Wasserkraft, Speicher und Import/Export.
Durchschnittlicher Day-Ahead-Preis nach Tageszeit. Das Muster kippt: Mittags früher am teuersten, zuletzt am billigsten — die Abendspitze (19–21 Uhr) wird ausgeprägter.
Monatliche Erzeugung nach Kategorie vs. Last. In sonnen- und wasserreichen Monaten decken Erneuerbare zeitweise mehr als die gesamte Last, im Winter bleibt Österreich auf Gas und Importe angewiesen.